Online gemeinsam glauben in Zeiten des Coronavirus (weiterlesen)

 

MISEREOR-Kollekte am 28./29. März 2020

https://fastenaktion.misereor.de/fileadmin/user_upload_fastenaktion/spenden/fa2020-kollekte-online-fb.jpg

In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unserer Gemeinde auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen auch die MISEREOR-Fastenaktion, da die Kollekte eine existenzielle Säule der MISEREOR-Projekt-Arbeit ist. Durch die Absage aller Gottesdienste , entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter.

Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern sind auf unsere Solidarität angewiesen. Zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht kommt nun die Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu.

Daher wenden wir uns heute mit folgender Bitte an Sie:

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte direkt an MISEREOR.

Das geht per: www.misereor.de/fasten-spende


oder

Spendenkonto MISEREO

Pax-Bank Aachen

IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10

BIC: GENODED1PAX

Sie können Ihre Spende auch in einem Briefumschlag im Pfarrbüro abgeben.

Wir danken Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft, Zusammenhalt und Gesundheit. Mögen Sie die kommenden Monate unversehrt überstehen.

Gesundheit und gesegnete Ostertage!

 

 

 

Liebe Gemeindemitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde von St. Ludwig,

Die Bewohner*innen der Alten- und Pflegeheime sind durch die Coronapandemie noch mehr isoliert, als sie es davor schon waren. Sie können keinen Besuch mehr empfangen. Ehrenamtliche dürfen ebenfalls die Heime nicht mehr betreten. In einigen Heimen müssen die Bewohner*innen, wegen der Ansteckungsgefahr in den Zimmern bleiben. Sie können nicht in den gemeinsamen Speiseraum oder zu einem kleinen Spaziergang nach draußen. Telefonkontakte sind oft schwierig. Viele Bewohner*innen haben gar kein Telefon, weil dies bislang gar nicht nötig war. Andere sind gesundheitlich gar nicht mehr in der Lage zu telefonieren.

Die Pflegekräfte und Betreuungskräfte sind noch mehr belastet. Die Krise hat die Situation noch verschärft. Wir alle müssen die neuen Lebensumstände privat und beruflich verdauen. Niemand hätte vor einem Monat gedacht, dass so etwas, bei uns, je möglich ist. Genauso geht es auch den Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen.

Leider können wir von außen kaum etwas tun. Wir als Gemeinde und jeder einzelne können über die Sozialdienste oder Einrichtungsleitungen telefonisch ihre Unterstützung anbieten. Ein Zeichen der Solidarität hilft, dass sich die Menschen nicht so alleingelassen fühlen. Viele gute Ideen und Anregungen finden sich im Darmstädter Netzwerk www.soli-DA-risch.de

Eine andere Idee ist es, einen Ostergruß für die Menschen in den Einrichtungen zu schreiben. Kinder können sehr gerne etwas malen. Es kann eine Karte sein oder ein Brief. Der Gruß kann für Bewohner*innen sein oder für die Mitarbeiter*innen. Die Ostergrüße sollen erfreuen und Mut machen.

Die Einrichtungen werden über die Aktion informiert und gefragt, ob sie mitmachen möchten.

Wir schicken Euch und Ihnen diesen Aufruf über unsere Mailverteiler mit der Bitte, ihn an weitere Freunde und Bekannte weiterzugeben.

Die Grüße können bis zum Palmsonntag in den Briefkasten der Pfarrei am Pfarrhaus geworfen werden. Der Briefkasten ist mit einem Aufkleber gekennzeichnet. Dort werden sie gesammelt und in der Karwoche in den Pflegeheimen abgegeben. In den Einrichtungen werden die Grüße an die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen verteilt.

Mach mit und zaubere an Ostern ein Lächeln in die Gesichter!