Corona-Update

Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen in Darmstadt gelten ab sofort folgende Bestimmungen für die

Feier der Gottesdienste: 

Mund-Nasen-Bedeckungen müssen auch während des Gottesdienstes auf den Sitzen getragen werden. 

Gemeindegesang ist nicht mehr möglich. Einzige Ausnahmen sind Antwortgesang und Hallelujaruf.

Wir empfehlen nachdrücklich, von unserem Anmeldeverfahren Gebrauch zu machen, entweder telefonisch unter 06151 99680 oder per Mail anmeldung(at)st-ludwig-darmstadt.de.

Die Anmeldungen für die drei Sonntagsgottesdienste müssen jeweils bis Freitag 16 Uhr eingegangen sein, damit die entsprechenden Listen erstellt werden können.

Während eines Gottesdienstes wird die Kirche einmal durchlüftet.

Die bisherigen Hygiene- und Abstandsregeln gelten unverändert weiter.

 

Information zur Corona-Pandemie

für die katholische Innenstadtkirche St. Ludwig finden Sie hier.

"...du wirst mich führen tief ins Grün..." - Wort & Musik zum Advent aus St. Ludwig

 

Liebe Gemeindemitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde von St. Ludwig,

unmittelbar vor Weihnachten wenden wir uns noch einmal an Sie und Euch mit aktuellen Informationen zu unseren Gottesdiensten. Wir müssen uns mit der Tatsache abfinden, dass die Feiertage nicht in der gewohnten Weise begangen werden können. Schmerzliche Kontaktbeschränkungen und individuelle Vorsichtsmaßnahmen können dazu führen, dass Familien und Freunde nicht zusammenkommen. Betroffen davon sind auch unsere Gottesdienste, und zwar in mehrfacher Hinsicht. 

Wie in den letzten Mitteilungen angekündigt, sollten die Weihnachtsmessen in besonderer Weise musikalisch gestaltet werden. Ob und wie das gelingen kann, ist mittlerweile fraglich. Die neueste Dienstanweisung des Generalvikars hat den Einsatz von Blasinstrumenten untersagt, daher werden wir in der Heiligen Nacht wohl auf die Oboe verzichten müssen; ein erhöhtes Infektionsrisiko bei zwei Musikerinnen wird wohl dazu führen, dass auch sie am 1. Weihnachtstag nicht spielen werden. Ob die Schola Ludoviciana am 2. Feiertag singen kann, wird kurzfristig entschieden. 

Für die Durchführung der Gottesdienste gilt jetzt, dass auf Gemeindegesang vollständig verzichtet werden muss. Alle Gesangsteile (auch Kehrverse und Hallelujarufe) werden von den Kantorinnen und Kantoren übernommen. Eine Christmette ohne ein von allen gesungenes Stille Nacht, heilige Nacht ist schwer vorstellbar, doch in diesem Jahr kann die Melodie nur in unseren Herzen erklingen. 

Wir sind trotz allem in einer privilegierten Situation, da wir Präsenzgottesdienste feiern dürfen. Das stößt immer wieder in der Öffentlichkeit auf Kritik, weil es den Kontaktbeschränkungen zuwiderläuft. Auch innerhalb der Konfessionen gehen die Meinungen auseinander. Manche Gemeinden sagen ihre Weihnachtsgottesdienste komplett ab, andere reduzieren sie oder verlegen sie ins Freie. Das schafft allerdings auch wieder neue Probleme. Da unsere Kirche genügend Raum bietet, halten wir daran fest, in St. Ludwig zu feiern. Wir sind zuversichtlich, mit den bei uns geltenden Hygienevorschriften das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten: Abstandsregeln, Desinfektion, Mund- und Nasenbedeckung, Verzicht auf Gesang, Verkürzung der Dauer. Wie Sie der unten stehenden Übersicht entnehmen können, gibt es nur eine Eucharistiefeier an Heiligabend, alle anderen Gottesdienste sind weihnachtliche Andachten. Sie dauern etwa eine halbe Stunde. Bitte vergessen Sie nicht, sich warm anzuziehen. Die Regeln für Heizen und Lüften, die uns vorgegeben sind, erlauben keine durchgehende Beheizung des Kirchenraumes.

Wenn Sie in irgendeiner Weise unsicher sind oder Symptome von Erkältung zeigen, sollten Sie sich keinem Risiko aussetzen. Wir verweisen auf das reiche Angebot von Übertragungen im Fernsehen und Internet. Durch unser Beten und in unseren Gedanken sind wir stets mit Ihnen und Euch allen verbunden.

Wir haben bislang in St. Ludwig sowohl Voranmeldungen angenommen, per Mail oder Telefon (Dank an alle, die uns rechtzeitig ihre Wünsche mitteilen), als auch spontane Besuche ermöglicht. Sie konnten sich dabei in die bereitgehaltenen Meldezettel eintragen. Für die Weihnachtsgottesdienst bitten wir dringend um Voranmeldung bis spätestens zum 22. Dezember (unter anmeldung(at)st-ludwig-darmstadt.de oder telefonisch 06151 99680). Auch die Ökumenische Andacht in der Stadtkirche (statt der Andacht auf dem Georg-Büchner-Platz!) an Heiligabend um 17 Uhr erfordert eine Anmeldung, und zwar ausschließlich über die Stadtkirche: www.stadtkirche-darmstadt.de, oder notfalls durch Anruf im Pfarrbüro 06151 44150.

Wir möchten unbedingt vermeiden, dass Menschen an Weihnachten vor der Kirche stehen und nicht mehr eingelassen werden, weil die zur Verfügung stehenden Plätze bereits belegt sind. Deshalb, nach dem Stand vom 18.12. 16 Uhr, die aktuell noch vorhandenen Angebote für Heiligabend:

  •            14.30 Uhr: hier ist noch reichlich Platz für ca. 60 Personen
  •            16.00 Uhr: die Familienchristmette ist ausgebucht
  •            19.00 Uhr: hier brauchen Sie keine Sorgen zu haben, es gibt noch genügend Plätze
  •            21.30 Uhr: die Christmette in der Heiligen Nacht ist mit 100 Anmeldungen ausgebuch.

Ab sofort gilt eine Höchstteilnehmerzahl von 100 pro Gottesdienst.

Für die Heiligen Messen am 1. und 2. Weihnachtstag bestehen aktuell noch keine Probleme. Dennoch bitten wir um Voranmeldung!

Falls sich bei Ihrer Anmeldung ergibt, dass die Kapazität bereits ausgeschöpft ist, werden wir Sie auf einen freien Gottesdienst hinweisen. Vielleicht ist es Ihnen ja möglich, ein anderes Angebot wahrzunehmen. 

Wichtige Terminänderung: Wir wissen nicht, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt. Es lässt sich nicht ausschließen, dass es doch demnächst zu einer Ausgangssperre kommt. An Heiligabend wäre sie gelockert und würde erst um 24 Uhr beginnen. Daher haben wir uns entschieden, die Christmette in der Heiligen Nacht um eine Stunde vorzuverlegen. Sie beginnt also bereits um 21.30 Uhr. Das müsste allen eine bequeme Heimkehr bis 24 Uhr gestatten. Diejenigen, die sich bereits für diese Christmette angemeldet haben, werden per Mail oder telefonisch von der neuen Uhrzeit unterrichtet. Wir hoffen, dass das keine großen Ungelegenheiten bereitet.

Beten Sie mit uns, dass die Situation leidlich unter Kontrolle bleibt und keine kurzfristigen Absagen seitens der Stadt oder des Landes kommen. Aus einem längeren Gespräch, das die Kirchen in der vergangenen Woche mit dem zuständigen Dezernenten Bürgermeister Rafael Reisser und den Leitern des Ordnungsamtes und des Gesundheitsamtes führen konnten, haben wir immerhin die Zusage mitgenommen, dass davon die Gottesdienste zuletzt betroffen seien. Nichtsdestoweniger gilt: Alles, was wir planen, geschieht unter Vorbehalt. Nutzen Sie die Möglichkeiten, sich zu informieren: insbesondere unsere Homepage oder auch das Telefon. Am 24.12. wird im ECHO nochmals eine Anzeige der Kirchen erscheinen, dann mit dem aktuellen Stand. Unter bistummainz.de/dekanat/darmstadt/weihnachten finden Sie alle Angaben und weitere schöne Hinweise, die bis zum 23.12. aktualisiert werden.

Wir möchten nochmals auf zwei Flyer hinweisen, die in der Kirche ausliegen: ein Leporello Weihnachten gestalten in Coronazeiten mit einem Gottesdienstmodell, das zuhause, allein oder in Gemeinschaft, verwendet werden kann, ferner der Weihnachtsbrief 2020 des Katholischen Dekanats zum Pastoralen Weg in unserem Bistum.

Schließlich noch ein Wort zur Sternsingeraktion im kommenden Jahr. Die Pandemie verbietet es uns, dass die Sternsinger den weihnachtlichen Segen direkt zu den Menschen in die Häuser und Wohnungen bringen. Wir bieten daher an, gesegnete Aufkleber oder Kreide ab dem 3. Januar in der Kirche mitzunehmen. Die Gottesdienste am 03.01. und am 06.01., dem Hochfest Erscheinung des Herrn (Dreikönig), werden ganz im Zeichen der Sternsinger stehen. Sie erhalten auch ein kleines Heft mit Liedern, Texten und Gebeten, die sie für eine eigene häusliche Andacht nutzen können. Ihre Spende mögen Sie in eine in der Kirche bereitstehende Spendenbox werfen, im Pfarrbüro abgeben oder direkt an das Kindermissionswerk überweisen. Selbstverständlich schicken wir Ihnen den Aufkleber auch gerne mit der Post zu und, wie immer, erhalten Sie auf Wunsch eine Zuwendungsbestätigung. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie einen Postversand wünschen. Aufgrund der besonderen Situation ist die Aktion bis Anfang Februar verlängert. 

Das sind sehr untypische Weihnachtsmitteilungen. Sie bestehen ausschließlich aus Sachinformationen. So ähnlich dürfte es auch Maria und Josef ergangen sein, als sie sich in Betlehem zur Steuerschätzung einfinden mussten: Wo geht es lang, wo sind die Listen mit unseren Namen, wie soll ich mein Einkommen nachweisen, wer ist für mich zuständig? Von Weihnachten keine Spur. Und doch steht über Betlehem vor 2000 Jahren ebenso wie über uns die Verheißung Gottes durch den Engel, der im Lichtglanz erstrahlt: FÜRCHTET EUCH NICHT!

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Ihr/Euer Pfarrteam von St. Ludwig